Siegfried-Neumann Stiftung

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Kinderheim Kadlub Polen

10. November 2003
Kinderheim Kadlub

Kinderheim Kadlub

Das Kinderheim Kadlub beherbergt rund 110 geistig und körperliche behinderte Jungen. Diese werden von katholischen Ordensschwestern betreut. Nachdem die staatliche Unterstützung 1990 eingestellt wurde, muß sich das Kinderheim in Eigeninitiative und durch Spenden finanzieren. Auf die Schwierigkeiten mit denen sich das Kinderheim konfrontiert sieht, machte uns Dr. Otto Fickel, Inhaber einer Apotheke in Bad Oldesloe, aufmerksam. Er selbst fährt mehrere Male im Jahr nach Kadlub und unterstützt das Kinderheim mit Sachspenden, wie Kleidung, Lebens- und Arzneimitteln. Um diesem Projekt zu helfen, stellte die Stiftung rund 3000 Euro zur Verfügung, die zum Kauf einer Heizvorrichtung für einen Suppenkessel und zum Kauf einer neuen Wäscheschleuder verwendet wurden.

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Stephanie Patricia Eckert

10. November 2003
Stephanie Patricia Eckert

Stephanie Patricia Eckert

Stephanie, geboren am 29.11.1991, leidet unter Cerebralparese, die starke Spastiken in Armen und Beinen hervorruft, so dass sie nicht laufen kann und im Rollstuhl sitzen muss. Mit einer Delphin-Therapie und begleitender Krankengymnastik konnten die Spastiken verringert und die Motorik dauerhaft verbessert werden. An dieser hatte sie schon einmal teilgenommen, wodurch sie auch die ersten selbstständigen Schritte ohne fremde Hilfe bewältigen konnte. Allerdings wurde Stephanies Entwicklung durch einen Unfall in der Schule wieder zurückgeworfen und sie mußte wieder im Rollstuhl sitzen. Die Stiftung stellte Stephanie und ihren Eltern 5.641,15 Euro zur Verfügung, damit diese erneut mit ihr in die USA zur Delphin-Therapie reisen konnten. Auch diese zeigte Erfolge – Stephanie konnte wieder selbstständig stehen, aber leider noch nicht wieder laufen.

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Jetmir Gaxhja

10. November 2003

Jetmir, geboren am 32.02.1988 in Albanien, litt an einem komplexen, angeborenen Herzfehler. Die Herzkatheteruntersuchung in der Kinderkardiologie des Deutschen Herzzentrums Berlin machte deutlich, dass eine Operation  unter  Einsatz einer Herzlungenmaschine unvermeidbar war. Die Stiftung konnte die gesamten Kosten von 20.000 Euro übernehmen.

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Belinda Wijaya

10. November 2003

Die dreijährige Belinda aus Indonesien litt an einem angeborenen Herzfehler und ihr Zustand machte eine schnelle Herzkatheteruntersuchung unumgänglich. Sie wurde im Deutschen Herzzentrum Berlin untersucht und die Diagnose ergab einen Ventrikelseptumdefekt – ein Loch in der Herzscheidewand, das im Fall von Belinda dicht an der Klappe der Herzschlagader lag. Dieses konnte während der Herzkatheteruntersuchung durch eine einfache Intervention mittels eines Schirmes verschlossen werden, so dass eine schwere Operation verhindert werden konnte. Belinda konnte das Krankenhaus so bereits nach drei Tagen wieder verlassen. Die Stiftung konnte die Kosten in Höhe von 11.076,16 Euro übernehmen.